Nummerologische Bücher
allgemeine Betrachtungen


Michael Stelzner, die Weltformel der Unsterblichkeit - ISBN 3922367704

Die Weltformel der Unsterblichkeit

Michael Stelzner
ISBN 3922367704

Kurzbeschreibung
Vom Wissen zur Weisheit
Zahlen sind in zweierlei Hinsicht das Richtmaß der Schöpfung. Sie zählen und erzählen gleichermaßen. Für die Religionen sind die Zahlen Symbole der Weisheit. Während ihr Mythos vom Sinnzusammenhang erzählt, nutzt die Naturwissenschaft ihre zählende Eigenschaft. Beide Weltsichten glauben an die Universalität der schöpferischen Ordnung und somit an ihr Urelement die Zahl. Wenn wir ihre vergessene qualitative, religiöse Seite erschließen, werden wir erstmals begreifen, weshalb Mathematik als eine Sprache funktioniert. Wir werden über das hier wieder erlangte Symbolalphabeth die größte Aufgabe unserer Zeit lösen können, nämlich die Naturwissenschaft und die Religion wieder zu einem Ganzen zu verbinden.
Die Zahlen sind ein universeller Bezugsrahmen, und sie gleichen einer Gebrauchsanweisung mit verborgenen Denk- und Bildungsmustern. Das Erfassen ihrer Struktur wird manchen der esoterischen Springflut entstammenden, diffusen Gedanken auf den Punkt bringen und demzufolge die religiöse Eigenkompetenz fördern.

Kein vergleichbares Buch bekannt
Rezensentin/Rezensent:  29. Juni 1999
Für den ehrlich Suchenden gibt dieses Werk Antworten auf viele Fragen. Ein hohes und anspruchsvolles Niveau erlaubt Einblicke in die tiefsten Wahrheiten. Der Autor offenbart viele Zusammenhänge, die nur dem ernsthaften Leser gewahr werden. Die überzeugende Sachlichkeit des Werkes sticht dabei ebenso ins Auge, wie die tiefgründige Darstellung der Zahlenmystik auf 3 Ebenen. Ein selten gutes Buch, dass man nur ungern aus der Hand gibt. 

Michael Stelzner, die Symbolik der Zahlen, die gemeinsamen Gesetze hinter Geist und Materie - ISBN 3922367712

Die Symbolik der Zahlen
Die gemeinsamen Gesetze hinter Geist und Materie

Michael Stelzner
ISBN 3922367712

Ein Auszug aus vorherigem Buch

Kurzbeschreibung
Unsere heutigen Naturwissenschaftler haben mit ihrer kalten Funktionalität das moralisch-ethische Anliegen der Religionen mit ihrer Sinngebung und Wertevermittlung weitgehend verdrängt. Der moderne Mensch wird sich der dadurch entstehenden Sinnleere mehr und mehr bewußt und sucht daher nach Lösungen. Im Verborgenen existiert eine gemeinsame Sprache. Es sind die Zahlen, die das entstandene Vakuum füllen und die scheinbaren Gegnerschaften aufheben. Sie zählen und erzählen zugleich und erschaffen somit eine neue Sicht der Welt.

 

Fanz Carl Endres, Annemarie Schimmel, das Myterium der Zahl - ISBN 342401458

Das Mysterium der Zahl
Diederichs Gelbe Reihe, Bd.52

Franz Carl Endres, Annemarie Schimmel
ISBN 3424014583

Kurzbeschreibung
Das große Standardwerk der international renommierten Orientalistin Annemarie Schimmel und des Historikers Franz Carl Endres. Es weiht in die Zahlengeheimnisse der Religionen und Kulturen ein: angefangen bei den Altägyptern und Griechen, Maya und Azteken, über Gnosis, Kabbala, islamische Mystik und buddhistische Tradition bis hin zum heute bekannten Zahlenaberglauben im hiesigen Kulturraum. Das Buch folgt der Reihenfolge der Zahlen und differenziert die Bedeutung einer jeden nach den Kulturbereichen

Jürgen Werlitz, das Geheimnis der heiligen Zahlen - ISBN 3937715355

Das Geheimnis der heiligen Zahlen

von Jürgen Werlitz
ISBN 3937715355

Auszug aus Das Geheimnis der heiligen Zahlen von Jürgen Werlitz. Copyright © 2003. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Angewandte Mathematik?
Ob sich die Israeliten in alttestamentlichen Zeiten schon mit mathematischgeometrischen Berechnungen beschäftigt haben, ist eine Frage, die ich an einem Beispiel erläutern will. Es handelt sich dabei um den als Hiskia- oder Siloah-Kanal bezeichneten Tunnel, den Hiskia, ein judäischer König im ausgehenden 8. Jh. v. Chr., durch den Berg der Davidsstadt in Jerusalem treiben ließ, um die Wasserversorgung der Stadt auch bei Belagerungen zu gewährleisten. Ziel war es, Wasser der Gichon-Quelle im Nordosten unterirdisch in die Stadt zu führen, und man ging dabei so vor, dass man in zwei Arbeitsgruppen vom Nordosten und vom Süden her Stollen in den Felsen trieb. Das Endergebnis ist ein 533 m langer Tunnel von einer Höhe zwischen 1,1 und 3,4 Metern und einem Gefälle von 0,4% - der Höhenunterschied zwischen dem Tunnelanfang im Nordosten und seinem Ende beträgt 2,18 m.14
Um das Bauprojekt kursieren völlig unterschiedliche Theorien, die vor allem dadurch verursacht sind, dass der Kanal weder geradlinig ist, noch einer gedachten Linie zwischen zwei Punkten gemäß geplant zu sein scheint. Einige wieder aufgegebene Ansätze in den Stollen veranschaulichen, vor welchen Schwierigkeiten man bei diesem Projekt stand.
Im Blick auf mathematisches Know-How schreibt hierzu B. L. van der Waerden: "Als um 700 v. Chr. der König EZECHIAS von Juda ein ähnliches Aquädukt" - er bezieht sich auf das Projekt des Tunnels auf Samos - "durch den Felsen bei Jerusalem graben liess, mussten seine Arbeiter sehr primitiv mittels vertikaler Schächte von oben her nachprüfen, ob die Richtung noch stimmte, und das Ergebnis war ein Zickzacktunnel, doppelt so lang wie der Abstand zwischen den Mündungen.""
Demnach wären die Arbeiter im Trial-And-Error-Verfahren vorgegangen. Dafür sprechen sicherlich auch die wieder aufgegebenen Ansätze. Und doch ist diese Vorstellung vom Bau des Kanals überhaupt nicht wahrscheinlich. Wie wäre es nach dieser Theorie etwa zu erklären, dass die beiden Arbeitsgruppen in einem Höhenunterschied von 2,18 Metern, der Wasserfluss überhaupt erst ermöglichte, mit ihrer Arbeit begannen? Die Ausgangspunkte hätten ja dann berechnet sein müssen. Ohnehin ist der Tunnel trotz der "Irrwege" und ZickZack-Routen offensichtlich vom Grundverlauf so geplant, wie er ausgeführt ist.
Wie haben dann die judäischen Arbeiter dieses Projekt eines Tunnels von über 500 m Länge realisiert? - Am wahrscheinlichsten so, dass sie den Weg eines unterirdischen Rinnsals verfolgten und dieses vergrößerten. Man kann es sich vielleicht wie folgt vorstellen: Als in Jerusalem die Notwendigkeit einer besseren Wasserversorgung zu einem Kanalvorhaben führte, brachte man in Erfahrung, dass es ein Rinnsal im Süden der Davidsstadt gab, das mit der Gichon-Quelle im Nordosten in Verbindung stand. Man entschied also, diese Verbindung zu nutzen und von zwei Seiten zu einem Kanal auszuarbeiten.
Die Bibel erwähnt dieses für Jerusalem enorme technische Vorhaben mehrfach. Neben indirekten Bezugnahmen, für die z. B. Stellen wie Jes 8,6 herangezogen werden, heißt es im 2. Buch der Könige, Kapitel 20, Vers 20 in einer Abschlussnotiz zur Regierungszeit des Königs:
"Die übrigen Taten des Hiskia und alle seine kriegerischen Leistungen, und wie er den Teich und die Wasserleitung angelegt und das Wasser in die Stadt geleitet hat, sind aufgeschrieben in der Chronik der Könige von Juda."
Die erwähnte Chronik, die nicht zu verwechseln ist mit den biblischen Büchern der Chronik, ist, sofern sie überhaupt als Buchrolle existiert hat, nicht mehr erhalten. Dafür aber hat eine der ältesten erhaltenen israelitischen Inschriften das Ereignis der Vollendung dieses Siloah-Kanals verewigt:
"Es wurde vollendet der Durchstich, und das war der Hergang des Durchstichs: Als noch (die Steinhauer) die Spitzhacke (schwangen), einer dem andern entgegen, und als noch 3 Ellen bis zum Durchsti(ch) waren, (hört)e jeder ... (und s)ah [?] den andern, denn es war ein Spalt [?] im Felsen rechts und (lin)ks. Und am Tag des Durchstichs stießen die Steinhauer einer gegen den andern, Hacke gegen (H)acke. Da flossen die Wasser von der [Gihon-]Quelle in den [Siloah]-Teich, etwa 1200 Ellen weit, und hu(nder)t Ellen betrug die Höhe des Felsens über dem Kopf der Steinhauer."16
Trifft es zu, dass sich die Bauleute unter Hiskia an einem natürlichen Vorbild für den Tunnel orientierten, sind keinerlei geometrische Kenntnisse für den Bau vorauszusetzen. Im Text der Siloah-Inschrift selbst wird aber zumindest ein Know-How bei der Vermessung deutlich. Die Länge des Tunnels mit etwa 1200 Ellen, ist relativ einfach zu messen, wie aber steht es um die Aussage, dass die Höhe des Felsens über dem Kopf der Steinhauer 100 Ellen betrug? - Wenn 100 nicht als runde Zahl zu verstehen ist, setzt dieser Wert zumindest eine annähernde Höhenberechnung voraus. Da der Wert jedoch pauschal ist, kann es sich auch lediglich um eine Schätzung handeln, die von außen, vom Süd- oder Nordwestausgang des Tunnels im Blick auf die Davidsstadt vorgenommen wurde.


zurück zur nummerologischen Bücherübersicht